Workshops

Unsere Workshops sind schöpferische Angebote, u.a. mit Malen, Klang und Bewegung,

bei denen Sie Ihre eigene Sensibilität entdecken, erforschen und reflektieren können.

 

Jeder Workshop dauert 90 Minuten.

Sie können zwei Workshops wählen. Zwei mal ein Thema für eine vertiefende Erfahrung oder zwei verschiede Workshops, um sich vielfältig kennenzulernen.

 

Workshop-Übersicht als pdf herunterladen.

Näheres zu den Menschen, die die Workshops leiten, erfahren Sie hier.

 

Änderungen vorbehalten!


W 1 mit Petra Neuhörl, Psychologin, Fürth

Erfahrung und Vertiefung beziehungsstiftender Qualitäten

 

Mit sich selbst in Kontakt sein und sich öffnen für den anderen. Wegweiser und Handwerkszeuge können erfahren und vertieft werden, die einen wachstumsfördernden Raum in Begegnung allgemein und speziell mit hochsensiblen Kindern entstehen lassen.Themen sind dabei u.a.: Die Innere Haltung, Gesehen und verstanden werden, Authentizität und innere Stimmigkeit.




W 3 mit Dagmar Knof-Dugarjapov, Künstlerin und Pädagogin, Freiburg

Kunstgestaltung und soziales Leben als sich bedingende Prozesse

 

In der künstlerischen Gestaltung ist Hochsensibilität eine gute Grundlage und bestes "Werkzeug". Mit Aquarellfarben und reduzierter Farbpalette möchte ich Sie einladen, dem bewegten und bewegenden Spiel des Verwandelns und Erneuerns zwischen der Farbe und ihrer Fläche, ihren Beziehungen und Grenzen tätig nachzuspüren. Neu Geschaffenes wird vertraut und wieder alt und die vielfältigen Eindrücke klären sich durch das Erkennen zu einer Gesamtheit. Ebenso im Alltag wie in der Kunst, erwachsen durch die hochsensiblen Sinneseindrücke neue Gestaltungskräfte im sozialen Leben.



W 4 mit Christoph Fischer, freischaffender Maler und Therapeut, Britzingen

Farbige Bewegung erfahren

 

Aquarell-Farben auf nassem Papier werden in einer wachsenden Lemniskaten-Transformation mit dem Pinsel verteilt und gemischt. Für kritsche Gestaltung bleibt keine Gelegenheit weil die wachsende Form alle Konzentration beansprucht. Ohne Bewusstseinszensur bleibt das überraschend schöne Farberlebnis. (eine Nebenübung entwickelt nach Angaben Rudolf Steiners)



W5 mit Dietmar Derrez, Dipl. Kunsttherapeut, Erziehungsberater, Kinder- und Jugendtherapeut, Schulsozialarbeiter, Familienhelfer, Janusz Korczak Institut, Nürtingen

Porträtzeichnen – als Spiel mit Nähe und Distanz

 

Kaum etwas begeistert schon (die meisten) Säuglinge so sehr wie ein Blickkontakt. Er kann aber auch als unangenehme empfunden werden. Blicke sind stark und jeder geht sehr individuell mit Blicken um.  Portraitzeichnen kann einen Anlass bieten, um mit diesem Phänomen einmal bewusst zu spielen und vielleicht auch um es als Medium zu entdecken, durch welches zwar einerseits Distanz, andererseits aber gleichzeitig Interesse und eine hohe Aufmerksamkeit für den Anderen entstehen kann.



W6 mit Jochen Fassbender, Klangkünstler, Waldbröl

„Klopfe an den Himmel und lausche dem Klang!“

 

Wir spielen auf neuartigen Klangobjekten aus Glas, Stein, Holz oder Metall. Dies sind Instrumente, mit denen jeder direkt schöne Klänge erzeugen kann. Bei lange nachschwingenden Klängen erüben ein achtsames Lauschen bis in die Stille hinein. Auch unter freiem Himmel werden wir musizieren, um mit den jeweiligen Landschaftsräumen über ihre Resonanzen auf elementarer Ebene ins Gespräch zu kommen.



W 7 mit Hannes Heyne, Klangforscher, Dresden

Spiel und Sensibilisierung mit Musikinstrumenten aus aller Welt      

 

Hören und Spielen mit Instrumenten aus verschiedenen Kulturen und der Natur laden uns ein, miteinander nonverbal ins Gespräch zu kommen. Besonders Kinder sind offen für das aktive Musizieren, was eine Brücke baut zu ihnen und unterschiedlichen Sensibilitäten der Klangwahrnehmung. Ad hoc können Übungen und Spiele für konkrete Fragestellungen entstehen.




W 9 mit Petra Neuhörl, Psychologin, Fürth

Erlebnisraum Klang. In der eigenen Resonanz- und Wahrnehmungsfähigkeit wachsen

 

Still werden und lauschen: dem Klang von Wasser, Monocorden, Gongs, Klangschalen, Glocken u.a.  Das achtsame Wahrnehmen von verschiedenen Klängen und ihre Wirkung auf das eigene Sein ist eine Begegnung jenseits der Worte.  Kurze Einführung - Klangerleben – Austausch und Integration des Erlebten.



W 10 mit Heike Pourian, Dipl. Kulturpädagogin, Tanz- und Bewegungspädagogin, Fürth

Contact Improvisation: Wahrnehmung verfeinern - Körperlichkeit wagen – Begegnung zulassen

 

Hoch empfindsame Kinder brauchen vor allem (hoch) empfindsame Gegenüber - Erwachsene, die bereit sind, sich ihrer eigenen Sinnlichkeit zu stellen, und das Risiko eingehen, selbst Erfahrungen zu machen und berührbar zu sein. Das haben wir weitgehend verlernt: Horchen, spüren, atmen, sein. Aber wir können es uns zurückerobern. Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und ein paar warme Socken mitbringen – und die Bereitschaft, sich auf Ungewohntes einzulassen.



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