Vorträge

In acht Vorträgen stellen Menschen, die in ihrem persönlichen bzw. beruflichen Umfeld mit hochsensiblen Kindern zu tun haben, ihr Wissen und ihre Erkenntnisse vor.

 

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Näheres zu den einzelnen Referenten, finden Sie hier.

 

Änderungen vorbehalten!


Klaus Jürgen Böhm, Familienvater, Ludwigshafen:

Hochsensibilität bei Jugendlichen - Kompass oder Ballast?

 

Die Entwicklungszeit zwischen Kindheit und Erwachsenwerden birgt so manche schwierigen Anforderungen und stille Überaschungen. War man bisher nur Passagier, so soll man nun sein eigenes Schiff bauen.....Und nicht nur bauen, man muss es schließlich auch noch selbst steuern und das mit einem ganz besonderen Wesensmerkmal. Um auf dem offenen Meer die richtige Route zu finden, könnten wir u.a.folgende Fragen (und natürlich deren Antworten) genauer betrachten: Welche (Aus)Wirkungen hat Hochsensibilität bei Jugendlichen? Kann Hochsensibilität in der Phase der Adoleszenz unterstützen oder eher belasten? Und welche Wirkungen haben die unterschiedlichen Perspektiven und deren Merkmale introvertierter und extrovertierter Menschen ?



Henning Köhler, Heilpädagoge, Autor, Janusz Korczak Institut, Nürtingen:

Hochsensibilität, das „angstgestimmte Weltverhältnis“ und so genannte Aufmerksamkeitsstörungen

 



Eveline Lied, Heilpädagogin in eigener Praxis, Schriesheim:

HIMMEL und HÖLLE einer Begabung -

Perspektive aus Erfahrung mit Kindern in der Heilpädagogischen Praxis

 

Zum einfühlsamen Verständnis von Hochsensibilität, und wie man hochsensiblen Kindern helfen kann, ihre Fähigkeit zu entfalten und fruchtbar werden zu lassen.

 



Friedgard Mattlin, Heilpädagogin und Traumapädagogin, Bremen

Dr. phil. Dieter Lotz, Professor für Heilpädagogik, Evangelische Hochschule Nürnberg:

Das hochsensible Kind. Theoretisches und Praktisches. Wahrnehmungen von Kindern – sinnlich, übersinnlich, spirituell

 

Friedgard Mattlin berichtet aus ihrer praktischen Erfahrung und von ihrer Methode im Umgang mit hochsensiblen und spirituellen Kindern. Gezeigt werden gemalte Bilder von Kindern mit entsprechenden Merkmalen. Dieter Lotz spricht über Theoretisches: Diagnostik und Merkmale von hochsensiblen Kindern.



Petra Neuhörl, Diplom-Psychologin in eigener Praxis, Fürth:

Beziehung und Hochsensibilität. Wie bin ich als Erwachsener hochsensiblen Kindern ein wirkliches Gegenüber.

 

Kinder entwickeln ihr ICH am Kontakt mit dem DU d.h. mit dem ICH ihres Gegenübers. Deshalb sind der Kontakt und die Beziehung zum eigenen ICH für Menschen in der pädagogischen Arbeit von besonderer Bedeutung.  Für die menschliche Entwicklung sind echte und unmittelbare Beziehungserfahrungen fundamental notwendig. Welche besonderen Bedingungen und Chancen ergeben sich durch Hochsensibilität im Bezug zu sich selbst und dem Gegenüber?



Dr. med. Silke Schwarz, Ärztin für Anthroposophische Medizin, Köln:

Unruhige und zappelige Kinder in der Schule.

Perspektiven aus kindergarten- und schulärztlicher Sicht.

 

Hochsensible Kinder haben es oft schwer im Schulsystem. Wie sieht ein achtsamer Umgang mit der Thematik aus und welche Hilfestellungen für die Kinder, Ihre Lehrer und Eltern sind heilsam?



Christine Seiler, Tagesmutter, Remseck:

Vom Reiz der Sinne zum Sinn der Reize

 

In meinem Beitrag erzähle ich, wie ich mir meiner Sensibilität bewusst wurde, wie sie mein Leben bereichert und warum ich meine Sensibilität liebe.  Ich erzähle vom Preis, den ich zahle, wenn ich mich anpasse, von der Herausforderung und von dem Mut, die Gabe zu leben und warum es sich lohnt, in eigener Sache zu forschen.



Tanja Gellermann, Sensitiv Coach, Heilpraktikerin Psych, Münster:

Wie entsteht bei hochsensiblen Kindern Stress?

Wie kann ich das erkennen?

 

Hochsensible Kinder sagen oft nicht „Ich bin ja so gestresst!“, obwohl sie aufgrund der Fülle der wahrgenommenen Reize allen Grund dazu hätten. Überreizte und übererregte Kinder fühlen sich nicht wohl und können sich weder konzentrieren noch ihr Potential zeigen. Bei diesem Vortrag schauen wir, wie wir Stress bei den Kindern rechtzeitg erkennen können und mit welchen Möglichkeiten wir das Stressniveau in einer akuten Situation senken können. Ferner gibt es einen Ausblick darauf, mit welchen Präventivmaßnahmen wir verhindern können, dass Überforderung bei den Kindern entsteht. Der Vortrag ist für Erzieher, Lehrer aber auch für Eltern geeignet.



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